Reiseinformationen Neukaledonien

Ein fernes, kontrastreiches, ursprüngliches Land: Neukaledonien ist ein ungewöhnliches Reiseziel mit vielen Gesichtern. Umspült von kristallklarem Wasser inmitten des Pazifischen Ozeans, von den warmen Passatwinden das ganze Jahr über umweht hat Le Caillou, die Hauptinsel, neben paradiesischen Stränden und strahlendem Sonnenschein jede Menge zu bieten.

Anreise
Zahlreiche Fluggesellschaften fliegen Neukaledonien über Europa, Asien, die USA, Australien und Neuseeland an.
Der internationale Flughafen von Tontouta liegt 45 Autominuten von Nouméa entfernt.
Neukaledonien liegt weniger als 3 Flugstunden von Auckland und Sydney entfernt.

Die beste Reisezeit
Obwohl das kaledonische Klima das ganze Jahr über angenehm ist, wird empfohlen, Neukaledonien im Winter der südlichen Hemisphäre zu besuchen, also zwischen April und November.
Packen Sie leichte Kleidung, aber auch windfeste Kleidung und einen Pullover für kühlere Abende ein.

Einreise
Wegen der zwangsläufigen Zwischenstopps auf der Anreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich, um nach Neukaledonien zu reisen.

Staatsangehörige aus der Europäischen Gemeinschaft sind von der Visumspflicht für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten in Neukaledonien befreit. Für einen Aufenthalt von mehr als drei Monaten auf dem Staatsgebiet wird keine Verlängerung genehmigt.

Zollbestimmungen
Als Eigenbedarf für Personen ab 17 Jahren dürfen folgende Mengen an Tabak und Alkoholischen Getränken mitgeführt werden:

• 250 Gramm losen Tabak oder 200 Zigaretten oder 50 Zigarren
• 1 Liter Spirituosen (kein Absinth oder Anisette)
• 2 Flaschen Wein oder Sekt

Es besteht eine Anmeldepflicht für Barmittel ab 7.600 Euro oder anderen Währungen ab gleichem Gegenwert die bei der Einreise und Abreise eigenständig und ohne Aufforderung gemeldet und deklariert werden müssen.

Achtung: Zu den Barmitteln zählen außer Bargeld auch Reiseschecks, Aktien, Obligationen, Zahlungsanweisungen, fällige Zinsscheine (sogenannte Kupons), Solawechsel und Schuldverschreibungen.

Hinweis: Die Einfuhr von Drogen, Waffen und Munition sind verboten.
Ein Ausfuhrverbot besteht für Schildkrötenpanzer, bedrohten Tierarten und Pflanzenarten oder daraus angefertigten Produkten.

Medizinische Hinweise
Für eine Reise nach Neukaledonien ist keine Impfung erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, sich vor Ort mit Abwehrmitteln gegen Stechmücken zu schützen, das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber vorkommt.
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Es empfiehlt sich jedoch dennoch eine Auslandkrankenversicherung wegen der Kostenübernahme eines Krankenrücktransports abzuschließen.

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Es wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Obst und Gemüse, unbedenklich verzehrt werden.

Klima
In Neukaledonien herrscht ein gemäßigtes Tropenklima, so dass das Wetter fast das ganze Jahr lang frühlingshaft ist. Die Durchschnittstemperaturen liegen je nach Jahreszeit zwischen 15° et 32°C. Der Winter der südlichen Halbkugel dauert von April bis November und ist die ideale Zeit für eine Reise auf die Insel.

Zeitverschiebung
+10 Std. im Winter
+ 9 Std. im Sommer

Bevölkerung
Rund 250.000 Einwohner melanesischen, europäischen, polynesischen und asiatischen Ursprungs.

Sprache
Die Amtssprache ist Französisch. Weitere Sprachen : English und 28 melanesische Dialekte

Feiertage
Neujahr, Ostermontag, 1. Mai, 8. Mai Tag des Sieges, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 14. Juli, Mariä Himmelfahrt, 24. Sept. Neukaledonien-Tag, Allerheiligen, 11. Nov. Waffenstillstandstag, 25. Dez., 31. Dez.

Währung/Devisen/Banken
Französischer Pazifik-Franc: 1 € = 119,33174 FCFP

Geld kann man problemlos am Flughafen und in Banken umtauschen.

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

American Express, Visa und teilweise auch MasterCard, Diners Club und Eurocard werden von größeren Hotels und Autovermietern akzeptiert.

Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 07.45-15.45 Uhr.

Telekommunikation
Zu 80% automatisiertes Telefonnetz mit Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind in Postämtern erhältlich.

Für Mobiltelefone besteht u.a ein Roaming-Abkommen mit Frankreich, Australien und Neuseeland.

Elektrizität
 200 Volt. Steckertyp wie in Frankreich.

Inlandsflüge
Inlandflüge werden von Air Calédonie angeboten, die Nouméa mit allen anderen Ortschaften und Inseln (Isle of Pines und Loyauté-Inseln) verbindet. Vom Magenta Airport wird regelmäßig nach Touho (Ostküste), Koné, Koumac, Belep (Westküste) und zum benachbarten Ile des Pins Flughafen sowie zu den Loyauté-Inseln Maré, Ouvéa, Lifou und Tiga geflogen.

Straßenverkehr/Öffentliche Verkehrsmittel
Das Straßennetz umfasst ca. 5000 km.

Geschwindigkeitsbegrenzungen: innerorts: 50 km/h, außerorts: 110 km/h.

Tankstellen stehen in jeder Ortschaft zur Verfügung. Es gibt auch Tankstellen zwischen den Ortschaften. Es gelten Einheitspreise.

Busse verkehren auf der ganzen Insel. In Nouméa verkehren Linienbusse zwischen 05.00-19.00 Uhr alle 15-30 Min. Es gibt zwei Touristenbuslinien: Die Grüne Linie verkehrt zwischen Kuendu Beach, dem Stadtzentrum und anderen Strandurlaubsorten. Die Blaue Linie fährt zum Tjibaou Kulturzentrum. Eine Touristentageskarte ist erhältlich, die Besuchern die unbegrenzte Benutzung der Busse für 24 Std. gestattet. Weitere Informationen von GIE Karnia Bus (Tel: 265 454. Internet: http://www.gietcn.nc).

Taxi: Fahrpreise richten sich nach Zeit und Entfernung. Sonntags und nach 19.00 Uhr wird ein Zuschlag berechnet. Man sollte darauf bestehen, dass der Taxameter eingeschaltet wird. In Nouméa befinden sich Taxistände im Stadtzentrum und in Anse-Vata.

Mietwagen sind bei internationalen und einheimischen Firmen in der Hauptstadt erhältlich. Mindestalter: 21 Jahre (manchmal 25 Jahre). Autofahrer müssen ihren Führerschein mindestens 1-2 Jahre besitzen. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.
Motorräder, Mopeds und Fahrräder können ebenfalls gemietet werden.

Schiff: Von Grande Terre gibt es regelmäßige Verbindungen zu den kleineren Inseln. Der Hochgeschwindigkeitskatamaran „Betico“ fährt regelmäßig zur Ile des Pins und den Loyalty Islands. Man kann Boote für Ausflüge zu den kleineren Inseln mieten.

Geographie
Neukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik, die 1774 von Kapitän James Cook entdeckt worden sind. Die Inselgruppe liegt vor der australischen Nordostküste an der Nordspitze von Zealandia. Die Fläche der Inseln beträgt 18.576 km², davon sind 18.091 km² Landfläche und 485 km² Wasserfläche. Die Hauptinsel Grande Terre ist mit 16.372 km² die mit Abstand größte Insel der Gruppe. Zu Neukaledonien gehören des Weiteren noch die Belep-Inseln, die Chesterfield-Inseln, die Île des Pins und die Loyalitätsinseln. Die Küstenlinie hat eine Gesamtlänge von 2.254 km. Größte Stadt ist die Hauptstadt Nouméa mit knapp 91.000 Einwohnern.

Der höchste Punkt der Inseln ist der Mont Panié auf Grande Terre mit 1.628 m. Um die Hauptinsel herum liegt das Neukaledonische Barriereriff, das nach dem Great Barrier Reef zweitgrößte Korallenriff der Welt. Längster Fluss ist der 150 km lange Diahot.
Im Gegensatz zu seinen Nachbarinseln, die vulkanischen Ursprungs sind, ist Neukaledonien ein Fragment eines ehemaligen Kontinents, der abgedriftet ist. Vor rund 60 Millionen Jahren in der Kreidezeit gehörte es zum östlichen Rand des Superkontinents Gondwanaland, zu dem auch, obwohl bereits stark fragmentiert, Australien und die Antarktis gehörten. Neukaledonien hat sich abgelöst und wurde eine Insel. Diese Isolierung hat es von bestimmten Entwicklungen und Zerstörungen verschont und erklärt heute die enorme Artenvielfalt und den unglaublich hohen Anteil an endemischen Arten.

Die Hauptinsel, die Grande Terre, erstreckt sich über eine Länge von 450 km und eine Breite von 50 km und wird der Länge nach durch eine Gebirgskette geteilt, die « La Chaine » genannt wird. Sie wird im Norden vom Mont Panié (1.628 m) und im Süden vom Mont Humboldt (1.618 m) beherrscht und bildet eine Art natürliche Grenze zwischen zwei sehr unterschiedlichen Regionen.

Die Ostküste, Sinnbild des exotischen Paradieses mit einer üppigen Vegetation, mit grünen Tälern, wunderschönen Wasserfällen, Wildbächen und mit einer noch relativ gut erhaltenen Lebensweise der Kanaken.
Die Westküste, reich an kilometerlangen weißen Sandstränden, aber auch mit einer Westernkulisse, die Niaouli-Ebenen wo es noch viel Wildnis gibt, aber auch ein Viehzuchtgebiet, wo Cowboys noch Helden sind.

Religion
Die einheimischen Religionen der einzelnen melanesischen Volksgruppen sind weitgehend verloren gegangen. Ein Großteil der Bevölkerung ist inzwischen christlich. Mystisches Gedankengut besteht jedoch weiterhin fort, aber der christliche Kult, der noch aus der Zeit der Missionare stammt und häufig katholisch, aber auch protestantisch oder orthodox geprägt ist, überwiegt.

Kultur
Die Kanak-Kultur beruht auf der mündlichen Überlieferung, dem Austausch, den Mythen und animistischen Legenden, wobei die Bräuche im Mittelpunkt dieser Kultur stehen, die das soziale Leben bestimmt. Die Kanak-Kultur ist in allen Lebensbereichen präsent und drückt sich in vielfältigen Kunstformen aus. Die mündliche Überlieferung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Obwohl Französisch die offizielle und allgemeine Amtssprache ist, existieren noch 28 Lokalsprachen auf dem Archipel, von denen fünf der Status einer Regionalsprache verliehen wurde. Die am meisten gesprochenen Sprachen sind „Nengoné“ auf der Insel Maré, „Drehu“ auf Lifou und „Païci“ in der Region Poindimié an der Ostküste.

Geschichte
Neukaledonien ist ein Land der Völkergemisch Rassenmischung und Kontraste, die auf eine reichhaltige Geschichte zurückgehen, die zum Teil dramatisch war, dem Land aber auch diesen einmaligen und ausgefallenen Charakter verleihen.
Archäologischen Ausgrabungen zufolge stammen die ersten Bewohner von vor 3000 Jahren von melanesischen Völkern ab, die Nachkommen von Astronesiern waren, dem ersten Seefahrervolk der Geschichte der Menschheit. Eine zweite bedeutende Migrationswelle setzte vor 900 Jahren ein und war dieses Mal polynesischen Ursprungs.
Nach der Entdeckung im Jahre 1744 durch Kapitän James Cook begannen die ersten Kolonialisierungen im Jahr 1841. Sie sind das Werk von Missionaren, anglikanischen Protestanten einerseits und katholischen Maristen andererseits.
Am 24. September 1853 wird Neukaledonien französische Kolonie.
Der erste Gefangenentransport kommt 1864 an und bringt an Bord Deportierte, nach „allgemeinem Recht“ Verurteilte und Straftäter mit.
Zu dieser Zeit beginnt auch die große Bergbau-Saga. Jules Garnier ahnte vermutlich nicht, welche Tragweite seine Entdeckung haben würde, als er Garnierit fand, jenes Nickelerz, das bis heute der Wirtschaftsmotor des Landes ist.
1894 wird die Strafkolonie aufgelöst. Es folgte eine erste freiwillige Kolonisationswelle aus der Metropole, aber auch eine starke Einwanderung aus Indonesien, angeworbene Arbeitskräfte für die Minen, die im ganzen Land aus dem Boden schossen. In dieser Zeit findet auch die erste Revolte der Kanak statt. Bis heute gehört Neukaledonien zu Frankreich, wobei es Bewegungen zur Unabhängigkeit gibt.

Unterkünfte
Das Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten ist breit gefächert und verlockend. Jeder Besucher findet hier den idealen Ort für eine Urlaubsunterkunft. Ein vom kristallklaren Wasser der Lagune umspülter Bungalow, eine aus Pflanzenmaterialien erbaute Hütte inmitten eines Dorfs der Chaine Centrale, eine Ökolodge mit Blick soweit das Auge reicht auf die sonnenbeschienen Ebenen im Westen. Es gibt für jeden Geschmack und Geldbeutel eine Möglichkeit.
`
Sehenswürdigkeiten
Als ehemalige Strafgefangenenkolonie verfügt der Archipel über zahlreiche Relikte des Gefangenenlagers. Einige dieser Bauten wurden restauriert und werden für neue Zwecke des gesellschaftlichen Lebens verwendet, wie beispielsweise das Théâtre de l’Ile oder die Territorialarchive in Nouméa. Man kann dieses Kulturerbe, das mit einer teilweise tragischen Geschichte belastet ist, besichtigen und an einer fachkundigen Führung teilnehmen.

Als Refugium der Biodiversität der Erde (www.biodiversite.nc) ist Neukaledonien DAS Reiseziel für Naturfreunde. Hier wurden 3.500 Pflanzenarten, von denen drei Viertel endemisch sind, 4.300 Landtierarten, 1000 Fischarten und 6.500 wirbellose Meeresbewohner gezählt. Das Korallenriff, das zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde, das den Archipel umfasst und eine außergewöhnliche Lagune umschließt, verbirgt ein gut erhaltenes Ökosystem, in dem es jede Menge zu entdecken gibt.

Nördlich von Nouméa erstrecken sich die Westküste, reich an kilometerlangen weißen Sandstränden, aber auch mit einer Westernkulisse, die Niaouli-Ebenen wo es noch viel Wildnis gibt, aber auch ein Viehzuchtgebiet, wo Cowboys noch Helden sind. Dort trifft man die Broussards, die Cowboys des Pazifiks, die Pioniergeist und äußerst originelles Temperament besitzen. Die Region verfügt auch über zauberhafte Strände und am nördlichsten Ende über eine Reihe von Inseln mit fischreichen Gewässern und sanften Ufern.

Die feuchtere und schroffere Ostküste ist eine fruchtbare und exotische Region mit üppiger Vegetation, grünen Tälern und erfrischenden Wasserfällen.
Die Ostküste, Sinnbild des exotischen Paradieses mit einer üppigen Vegetation, mit grünen Tälern, wunderschönen Wasserfällen, Wildbächen und mit einer noch relativ gut erhaltenen Lebensweise der Kanaken.

Neukaledonien hat aber auch Mondlandschaften im Grand Sud, die vom Col de Plum bis nach Yaté reichen. Eine andere Welt mit ihrer typisch roten Erde, dem Bergbaugebiet im Buschwald und der Forêt Noyée im Lac de Yaté.
Die Iles Loyauté mit Ouvéa im Norden und Maré im Süden, der zwischen beiden gelegenen Insel Lifou und Tiga, sowie die Ile des Pins vervollständigen dieses außergewöhnliche Panorama. Im Gegensatz zur Hauptinsel besitzen die Iles Loyauté ein kaum erhöhtes Relief (bis 138 m auf Maré), das aber aufgrund seiner geologischen Geschichte ausgesprochen unregelmäßig ist. Die felsigen Steilküsten sowie das ausgedehnte Netz an Höhlen und Tropfsteinhöhlen im Landesinneren laden zu Ausflügen ein. Das Leben findet hier in Stämmen statt, die Sitten und Gebräuche der Kanak-Kultur sind hier noch lebendig.

Gastronomie
Die kaledonische Gastronomie mit ihren französischen, asiatischen und ozeanischen Einflüssen spiegelt die unterschiedlichen Ursprünge der Bevölkerung wider und bietet den Besuchern Gerichte mit eklektischen Genüssen.
Ob in Nouméa, auf Grande Terre oder auf den Inseln: Ihre Reise nach Neukaledonien ist auch eine kulinarische Reise.
Nouméa hat Restaurants im Überfluss zu bieten, wo man eine anspruchsvolle oder aber auch eher familiäre Küche genießen kann, die zu den schönen Dingen französischen Könnens gehört. Hier werden fast alle regionalen Spezialitäten Frankreichs (genauer gesagt aus dem Baskenland, dem Elsass, der Bretagne, der Normandie usw.) angeboten, und einige renommierte Adressen bewahren in ihren Kellern die besten Crus des Bordelais oder aus Burgund auf.
Aber auch kulinarische asiatische Traditionen sind hier fest verankert. In den Snackbars und Restaurants können Sie eine kulinarische Reise durch Indonesien, Vietnam und China unternehmen.
In der Brousse, dem Hinterland können Sie die einheimische Küche kennenlernen, die Hirsch, Krabben, Palmendiebe, Wildschwein und eine Reihe von Früchten verwendet. Die „Tables d’Hôtes“ (Gemeinschaftstische) sind hervorragend geeignet, die „Spezialitäten der Brousse“ kennenzulernen.
Bougna ist das traditionelle Gericht der Kanaken: Verschiedene Wurzelgemüse, Fisch, Krustentiere oder riesige Langusten werden stundenlang in einer Marinade aus Kokosmilch umhüllt von Bananenblättern, auf den heißen Steinen des kanakischen Ofens geköchelt. Wurzelgemüse wie Igname, Süßkartoffeln und Taro sind ebenso eine Entdeckung wie die Bulimes (Schnecken), die Notous (Tauben) und für die ganz Mutigen der Ver de Bancoule, ein dicker weißer Wurm, der nach Haselnuss schmeckt und roh oder gegrillt verspeist wird

Handwerk/Souvenirs
Die Kultur drückt sich in vielfältigen Formen aus, wobei die Holzschnitzerei und insbesondere „Houp“ vermutlich die symbolträchtigsten und weltweit bekanntesten Formen sind. Totems, Masken, Türverzierungen und Spitzgiebel: die zeitgenössische Schnitzerei ist immer noch mit dem Glauben der traditionellen Stammesgesellschaft eng verbunden, inspiriert aber auch die Gegebenheiten der aktuellen Gesellschaft. Diese Werke sind häufig Darstellungen von Menschen, deren Körper zwar stark vereinfacht, deren Gesichter jedoch sehr expressiv wieder gegeben werden.
Die Korbflechterei ist ebenfalls ein bei den Stammesfrauen weit verbreitetes Kunsthandwerk zur Herstellung von praktischen Gegenständen des täglichen Lebens.

Sport
Dank Meer, Gebirge und Sonne ist Sport tief in der kaledonischen Gesellschaft verwurzelt. Football ist König in den Stadien wie auch in den Stammesdörfern, wo auch eine lokale Version von Cricket, insbesondere von den Frauen, gespielt wird, ein weiteres Erbe der Missionare.

Neukaledonien ist ein Archipel des Sports. Die lauwarmen Gewässer der Lagune, die herrliche Unterwasserwelt und die Alizés, die Passatwinde, die zu jeder Jahreszeit an der Küste wehen, eignen sich für zahlreiche Aktivitäten. Die imposante Gebirgskette, die die Hauptinsel von Norden nach Süden durchzieht, ist ein Paradies für Wanderer. Und für Extremsportfreunde ist das Angebot breit gefächert und vielseitig!

Auch für Taucher ist Neukaledonien ein Hotspot. Tauchen ist hier eine Entdeckungsreise in eine ungeahnte Welt, wo Farben und Kuriositäten dominieren und Zeit keine Rolle spielt. Die dortige Fauna ist außergewöhnlich: Papageifische, blaue Schmerlen, Zackenbarsche, Leopardenrochen, Riffhaie, Langusten und ihre lokalen Verwandten, die „Popinées“, die Schildkröten und Seekühe nicht zu vergessen.

Neben Tauchern finden auch andere Wassersportbegeisterte jede Menge Möglichkeiten. Neben Surfen, Kitesurfen oder Wellenreiten, kann man natürlich auch durch die wunderschönen Archipele segeln bzw. sich auch segeln lassen. Zahlreiche Ankerplätze sind erstklassig und die meisten Orte unberührt. Neukaledonien ist von unzähligen Inseln und zum Teil unbewohnten Korallenriffen umgeben

Für die Adrenalinjunkies wird auch Fallschirmspringen und Paragliden angeboten. Außerdem kann man auch Tennis oder Golf spielen.

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Weitere, aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter der offiziellen Website von Neukaledonien und unter der Website des auswärtigen Amtes.

Advertisements